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Afrikanische Schweinepest: Land mahnt weiterhin zu Umsicht, 06.11.2018 PDF Drucken E-Mail

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: "Einschleppungsgefahr ist nach wie vor hoch"

6. November 2018, Düsseldorf (MULNV). Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser bittet weiterhin um achtsames und aufmerksames Verhalten in Bezug auf die Afrikanische Schweinepest: "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern." Als Hauptübertragungsquellen der ASP gilt neben den Wildschweinen vor allem das Verhalten von Menschen. So kann der Erreger über Kleidung, Autoreifen oder Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot übertragen werden.

Ministerin Heinen-Esser ruft abermals die breite Öffentlichkeit - insbesondere Jäger, Förster, Reisende, Fernfahrer, Waldbesucher, Pilzsammler sowie vor allem auch Tierhalter - dazu auf, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in offenen Mülleimern zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten. "Ich unterstütze ausdrücklich den Appell von Bundesministerin Julia Klöckner, auch Pflegekräfte sowie Soldatinnen und Soldaten für die besondere Gefahr der Einschleppung zu sensibilisieren", sagte Ministerin Heinen-Esser.

Wichtig sei zudem, Funde von toten Wildscheinen unmittelbar unter der Telefonnummer 0201/714488 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. der Bereitschaftszentrale des Landesumweltamtes zu melden. Die Zentrale kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des aufgefundenen Wildschweins.

Per Schreiben hat das Landwirtschaftsministerium explizit die Jägerinnen und Jäger gebeten, auf Hygiene zu achten, keine Jagdreisen insbesondere nach Belgien und andere betroffene Regionen anzubieten und diese zu meiden sowie keine Jagdhunde aus den betroffenen Gebieten einzusetzen. Die Kostenübernahme des Landes für die Trichinenuntersuchung soll auch im Jahr 2019 fortgeführt werden.

Zeitnah soll zudem die - maßgeblich durch Nordrhein-Westfalen angeregte - Änderung von Bundesgesetzen in Kraft treten, konkret das Tiergesundheitsgesetz und das Bundesjagdgesetz, um im Ausbruchsfall schneller handeln zu können. Mit der Änderung wird beispielsweise ermöglicht, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und die einzuleitenden Maßnahmen abzustimmen, finden fortlaufend Gespräche mit den Bezirksregierungen und Kreisen statt. Ministerin Heinen-Esser hat daneben unter der Leitung des zuständigen Abteilungsleiters eine abteilungsübergreifende Sonder-Arbeitsgruppe einberufen. Die Ministerin und Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann nehmen regelmäßig an den Sitzungen teil.

Als weitere Vorsorgemaßnahme und Anreiz einer vermehrten Bejagung führt das Land derzeit Gespräche, um die Vermarktung von Wildfleisch zu verbessern. "Gastronomie, Handel und Fleischwirtschaft können dazu beitragen, dass das hochwertige und regionale Produkt besser abgesetzt wird", betonte Ministerin Heinen-Esser.

In den zurückliegenden Monaten wurden in Nordrhein-Westfalen und koordiniert in der gesamten Bundesrepublik eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens haben Bund und Länder ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen zur Verhinderung einer Einschleppung der ASP vereinbart. Unter anderem wurden in Nordrhein-Westfalen Krisenübungen durchgeführt, um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand bestmöglich vorbereitet zu sein. Auch für diesen Fall sieht sich das Umweltministerium gut gerüstet.

Eine weitere gemeinsame Krisenübung im Kreis Steinfurt und Kreis Osnabrück wird in Kürze stattfinden.

Weitere Informationen auf den Seiten des Landwirtschaftsministeriums und des Landesumweltamtes:

Link zum Landwirtschaftsminiterium >>

Link zum Umweltamt >>

 
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Wir gratulieren

90 Jahre: Ewald Müller

Sommerfest

Bei herrlichem Spätsommerwetter fand am 1. September das Sommerfest der Leverkusener Jägerschaft statt. Den Mitgliedern, Familien und Freunden wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Wer sein Wissen über die heimischen Wildtiere überprüfen wollte, hatte bei der Rollenden Waldschule die Gelegenheit dazu. Die Schießfertigkeiten mit dem Luftgewehr konnten an verschiedenen Stationen erprobt werden. Wer sich mit anderen messen wollte, konnte dies mit der Armbrust tun. Knapp 40 Schützen sind angetreten. Die sechs Besten kamen ins Stechen. Am Ende lautete das Ergebnis: 1. Platz Tim Nebelung, 2. Platz Peter Dünner, 3. Platz Dietlinde Reiser-Dünner, den 4. Platz teilten sich Gustav von Arnim und Alex Schüller, 5. Platz Stephan Kohls. Höhepunkt war auch in diesem Jahr das Schießen auf die Ehrenscheibe. Hier wird Alex Schüller in die Chronik der Jägerschaft eingehen: zum dritten Mal nahm er die Trophäe mit nach Hause. Leckereien vom Grill, Getränke und die musikalische Begleitung durch die Bläsergruppe rundeten das Fest perfekt ab.

Vortrag mit Tierarzt Björn Graumann

Wir möchten nochmals auf den Vortrag „Auf den Hund übertragbare Wildkrankheiten“ hinweisen. Am 10.10. gibt es von Tierarzt Björn Graumann aktuelle Informationen und Anregungen für interessante Diskussionen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Stadthalle Bergisch Neukirchen, Wuppertalstraße 8.

Herzliche Einladung zur Hubertusmesse

Der Vorstand lädt alle Mitglieder, ihre Familien und Freunde herzlich zur diesjährigen Hubertusmesse ein. Die vom Hegering I-Ost ausgerichtete Messe findet am 11.11. um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus, Berliner Str. 173 in Leverkusen-Neuboddenberg statt. Im Anschluss an die Messe wird im benachbarten Schützenheim beim gemütlichen Beisammensein ein zünftiges Mittagessen gereicht.

Hegering II – Opladen

Besuch im Schießkino

Der HR hat eine Fahrt zum Schießkino Kerpen organisiert. Der Stand ist am Sonntag, 07.10. von 14 bis 17 Uhr gebucht. Die Standgebühr übernimmt der HR. Der Schießnachweis kann gegen Gebühr erworben werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte melden sich bitte bei Rita Küster (stellv. HL), Tel. 02171-733749.

 

 

 

 
Meldungen September 2018 PDF Drucken E-Mail

Wir gratulieren

85 Jahre: Karl-Heinz Kintscher
70 Jahre: Dieter Karg
65 Jahre: Eberhard Schünemann
60 Jahre: Achim Grimberg
50 Jahre: Stefan Breidohr, Dr. Henning Lütjens

Hundetag fand wieder großen Anklang

In diesem Jahr zum dritten Mal und damit zur Tradition geworden, fand der Hundetag am 7. Juli auf dem Gelände des Schießstandes in der Kalkstraße statt. Bei bestem Sommerwetter fanden sich 30 Hundeführer und Gäste ein und feuerten ihre 12 Hunde beim Geschicklichkeitslauf an. Am Ende lautete das Ergebnis: 1. Platz Bäro mit Dieter Förster, 2. Platz Mexx mit Monika Nuckelt, 3. Platz Bessie mit Manu Strüning. Für Speis und Trank war bestens gesorgt und die Begleitung durch die Bläsergruppe sorgte bis in den Abend hinein für einen stimmungsvollen, rundum gelungenen Tag.

Vortrag mit Tierarzt Björn Graumann

Am 10.10. referiert Tierarzt Björn Graumann zum Thema „Auf den Hund übertragbare Wildkrankheiten“. Der Vortrag verspricht neben Informationen zu Themen wie Aujeszkysche Krankheit, Fuchsbandwurm und Tollwut auch spannende Diskussionen. Etwa darüber, warum die Dunkelziffern wahrscheinlich über den offiziellen Zahlen liegen und was die Gründe dafür sind. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Stadthalle Bergisch Neukirchen, Wuppertalstraße 8.

Terminänderung Hubertusmesse

Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass entgegen der bisherigen Ankündigungen die vom Hegering I-Ost ausgerichtete Hubertusmesse in diesem Jahr nicht am 04.11., sondern am 11.11. um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus, Berliner Str. 173 in Leverkusen-Neuboddenberg stattfindet.

 
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