Hundegruppe der Leverkusener Jägerschaft e.V.

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Chefausbilder Axel Püschel mit den Ausbildern und Vorstandskameraden Rita Küster und Matthias Pottgiesser (von links nach rechts) bei der Ausbildung im Park von Schloss Morsbroich.

Guter Jagdhund – treuer Freund

So hat der erfolgreiche Hundeführer und Autor Dieter Hupe sein Lehrbuch über die erfolgreiche Ausbildung eines Jagdhundes überschrieben.

Ein treuer Freund soll der Hund sein. Freundlich zu Nachbarn, zu den Kindern in seiner Familie, Freunden, Gästen und seinen vierläufigen Artgenossen. Für den Jäger oder die Jägerin sind diese Eigenschaften selbstverständlich.

Aber – Jäger wünschen sich auch einen Jagdgenossen. Einen brauchbaren Jagdhund als verlässlichen Helfer bei der Jagd. Eben den treuen Freund und den guten Jagdhund.

Wer sich einmal auf allen Vieren durch einen Brombeerbusch gekämpft hat um einen Hasen oder ein Kanin zu bergen, wird, von Dornen zerschunden, nach einem brauchbaren Hund rufen, um künftig einer solchen Tortur zu entgehen. Der gute Jagdhund wird auch als treuer Freund nach dem guten Schuss auf die Ente ohne zu zögern freudig ins kalte Wasser springen, die Ente suchen, apportieren und seinem Führer bringen.

Viele Jagdhunde bringen gute jagdliche Eigenschaften mit. Die haben sie, so zu sagen, in die Wurfkiste gelegt bekommen. Dennoch müssen bestimmte Anlagen gefördert, andere auf ein gewisses Maß zurückgeführt werden.

Von der Grundausbildung bis zur Brauchbarkeitsprüfung

Eine gute Ausbildung von Hund und Führer ist das Ziel der Jagdgebrauchshundegruppe der Leverkusener Jägerschaft. Am Ende eines Hundekurses steht die Prüfung über die Brauchbarkeit eines Jagdhundes. Das Landesjagdgesetz NRW fordert brauchbare Hunde bei der Jagd zu führen: Bei der Such- und Bewegungsjagd, bei der Jagd auf Wasserwild sowie bei jeder Nachsuche. Auch viele Jagdhaftpflichtversicherungen fordern den Nachweis, falls der Hund einmal einen Schaden verursachen sollte.

Seit vielen Jahren schon agiert Axel Püschel als „Chefausbilder“, als begeisterter Hundeausbilder. Ihm zur Seite steht ein erfahrenes Hundetrainerteam. Ausbildungskurse beginnen immer im Frühjahr und enden mit der Brauchbarkeitsprüfung im Herbst.

Es ist ein langer, oft beschwerlicher Weg. Aber alle Mühen sind vergessen wenn am Prüfungstag am Ende der erfolgreichen Suche auf Schalenwild das Horn mit dem Signal „Reh tot“ durch den Wald schallt.

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