Leverkusener Jägerschaft e.V.

Auf den folgenden Seiten stellt sich die Leverkusener Jägerschaft e.V. im Landesjagdverband Nordrhein Westfalen e.V. vor:

- Aktuelles: Aktuelle Meldungen aus der Jägerschaft und allgemein rund um das Thema Jagd in Deutschland und NRW
- Jägerschaft: Informationen rund um die Leverkusener Jägerschaft
- Informationen für Alle: Viele interessante Informationen für Nicht-Jäger und Jäger (Informationen zur Jägerausbildung und zum Jagdscheinerwerb)
- Hegeringe: Aktuelle Meldungen aus den Hegeringen und je eine kurze Vorstellung
- Schießstand: Informationen über den jagdlichen Schießstand in Leverkusen

Gerne können Sie auch direkt zu uns Kontakt aufnehmen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Die Leverkusener Jägerschaft

 
Meldungen Mai 2020

Wir gratulieren

70 Jahre: Friedel Saling
65 Jahre: Wilfried Hehnen, Ingrid Kues
60 Jahre: Dr. Jürgen Botz

Praktische Fragen in Zeiten von Corona

In der momentanen Situation, die aufgrund der Corona-Pandemie mit weitreichenden Auflagen und Einschränkungen verbunden ist, fragen sich viele Jäger, wie mit ganz praktischen Herausforderungen umzugehen ist. HRL Adelbert Krull hatte die Gelegenheit, bei Amtsveterinär Dr. Kurt Molitor nachzufragen und folgende Informationen bekommen.
Der Fachbereich 39 bei der Stadt Leverkusen ist während der Servicezeiten (Montag bis Donnerstag 8:30 - 15:30 Uhr, Freitag bis 13:30 Uhr) meistens besetzt. In dringenden Fällen ist Dr. Molitor über die Feuerwehr erreichbar. Es kann auch jederzeit eine Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gesandt werden.
Proben auf Trichinen und ASP sind per Mail oder unter Telefon 0214-406-3901 zu melden und in der Wildsammelstelle zu hinterlegen oder während der Servicezeiten abzugeben.
Für Fallwild gilt: tote Wildschweine sind mit Begleitschein in die Wildsammelstelle zu geben und per Telefon unter 0214-406-3901 zu melden. Tote Füchse werden nicht benötigt, das Screening auf Tollwut ruht während der Pandemie.
Der Vorstand der Leverkusener Jägerschaft bittet die Mitglieder, sich wegen der sich ständig ändernden Lage aufgrund der Corona Pandemie regelmäßig auf der Internetseite der Jägerschaft unter www.lev-js.de zu informieren.

Hegering Ost

Jahreshauptversammlung des Hegerings

Der HR Ost hielt am 09.03. seine JHV ab. HRL Christian Lützenkirchen konnte 25 Anwesende begrüßen und vermelden, dass der HR um 7 Mitglieder auf 166 Mitglieder angewachsen ist. Bezüglich der Formalien gab es keine besonderen Vorkommnisse, auch Neuwahlen standen nicht an. Der Vorsitzende der Leverkusener Jägerschaft, Ernst Stephan Kelter, begrüßte die Initiativen des Vorstands, die den HR mit Leben füllen sollen. So ist eine Wiederholung des im Januar durchgeführten gemeinsamen Fuchsansitzes ebenso geplant wie eine gemeinsame Drückjagd und der Besuch einer Falknerei für die Mitglieder des HR inklusive ihrer Familien. Informationen zu aktuellen Themen aus dem Landesjagdverband rundeten den Abend bei Essen und Getränken ab.

Hegering West

Vorstand dringend gesucht

Obwohl derzeit noch kein konkreter Nachholtermin für die JHV des HR feststeht, weist HRL Renate Kolk im Vorfeld nochmals darauf hin, dass der bisherige Vorstand nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung steht. Um dem HR neues Leben einzuhauchen und ihn in die Zukunft zu führen, wird ein engagierter Vorstand benötigt. Deshalb ihr dringender Appell an die Mitglieder, sich zur Wahl zu stellen oder fähige Mitglieder vorzuschlagen.

 
Jagd in der Corona-Krise: Was Jäger aktuell wissen müssen.

Dortmund, 25. März 2020 (LJV). Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Bund und Länder appellieren, alles dafür tun, um  einen  unkontrollierten  Anstieg  der  Fallzahlen  zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür  ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend. Wir Jägerinnen und Jäger in NRW tragen diese Aufgabe uneingeschränkt mit.

Bund und Länder haben sich am Sonntag, den 22. März, auf eine neun Punkte umfassende Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte verständigt.

Der Landesjagdverband NRW hat seinerseits diese Maßgaben mit Blick auf die Auswirkungen für die jagdliche Praxis überprüft. Für uns Jägerinnen und Jäger sind dabei zwei Grundsätze von besonderer Bedeutung:

1. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ausnahmen davon gelten nur für Angehörigen des eigenen Hausstands, die im gleichen Haushalt leben.

2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit maximal zwei Personen oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Nach den vorgenannten Regeln dürfen Jägerinnen und Jäger somit allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands die Jagd und damit verbundene Tätigkeiten weiter ausüben.

A. Revierarbeiten?

Alleinarbeit – ja (z. B. Kontrollgänge, Reviergänge, Ausbringen von Salzlecken, Kirren, Freischneiden, Arbeiten an Jagdeinrichtungen unter Beachtung anderer Sicherheitsmaßgaben, insbesondere der VSG [keine Alleinarbeit mit der Motorsäge]).

Gruppenarbeit – nein; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im

Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.

Wildäcker anlegen, Wildschadensbehebung im Grünland – ja, sofern allein

gearbeitet wird; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.


B. Jagdausübung?

Einzeljagd – ja.

Jagd in Begleitung – nein; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.

Gemeinschaftsjagd (i. Sinne von Gesellschaftsjagd nach §17a LJG) – nein Sammelansitz – ja, sofern Sie sich telefonisch oder per Messenger abstimmen, einzeln anfahren, einzeln ansitzen, einzeln Wild bergen, versorgen und abtransportieren (max. mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands), und auf persönliche Treffen nach der Jagd verzichten.

An- und Einschießen von Waffen im Revier – ja, sofern alleine und im Rahmen des gesetzlichen Rahmens. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des  Mindestabstandes  von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.


C. Wildunfälle?

Nachsuchen und Bergen von verunfalltem Wild – ja, unter Beachtung der Mindestabstände (1.5 m) zu anderen Personen.

Treffen mit Unfallbeteiligten und/oder Polizei an der Unfallstelle – ja, aber nach polizeilicher Anordnung und unter Beachtung des Sicherheitsabstandes.


D. Hundearbeit/Hundeausbildung?

Hundeausbildung – ja, sofern Hundeführer und Hund alleine sind. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden  Person unter  Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.

Hundeschulen, Hundeführerlehrgänge – nein.

Verbandsprüfungen – zunächst für die Frühjahrsprüfungen bitte die aktuellen Empfehlungen des JGHV beachten: https://www.jghv.de/index.php/240-corona- die-welt-steht-still


E. Wildbretverarbeitung/Wildbretvermarktung?

Aufbrechen/Zerwirken – ja, unter Beachtung der Hygienevorschriften. Anliefern an Metzgereien – ja, aber Mindestabstand (1,5 m) beachten. Direktvermarkten von Wildbret – ja, aber Mindestabstand (1,5 m) beachten.


F. Wild- und Jagdschadenstermine?

Gemeinsamer Termin am Schadensort nach § 37 LJG – ja, aber individuelle und einvernehmliche Vorababsprache nötig, damit Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird.


G. Gesellige Treffen?

Versammlungen jedweder Art – nein!

Die vorgenannten Regelungen geben den aktuellen Stand wieder und beziehen sich auf das Land Nordrhein-Westfalen. Bitte beachten Sie mögliche weiterreichende örtliche Restriktionen!

Für den Fall, dass das NRW-Landwirtschaftsministerium andere Maßgaben aus den Beschlüssen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder für die Jagd herleitet oder zukünftig andere coronabedingte Restriktionen erlässt, werden wir Sie schnellstmöglich hier informieren.

Bitte halten Sie sich strikt an die Vorgaben von Bund, Land und Ihren örtlichen Gesundheitsbehörden. Im Zweifelsfall wählen Sie bitte immer die sichere Option! Auch und gerade in Zeiten von Corona gilt der alte jagdliche Grundsatz: Sicherheit geht vor!

 
Leverkusen: Praktische Fragen in Zeiten von Corona

In der momentanen Situation, die aufgrund der Corona-Pandemie mit weitreichenden Auflagen und Einschränkungen verbunden ist, fragen sich viele Jäger, wie mit den ganz praktischen Herausforderungen des Jägerlebens umzugehen ist. HRL Adelbert Krull hatte die Gelegenheit, bei Amtsveterinär Dr. Kurt Molitor nachzufragen.

Adelbert Krull (AK): Herr Dr. Molitor, die meisten Beschäftigten der Verwaltung müssen, wie viele andere Arbeitnehmer auch, von zuhause aus arbeiten, die Präsenz am Arbeitsplatz ist nicht mehr gegeben. Wie ist die Erreichbarkeit des Fachbereiches 39 geregelt?
Dr. Kurt Molitor (KM): Während der Servicezeiten (Montag bis Donnerstag 8:30 - 15:30 Uhr, Freitag bis 13:30 Uhr) ist der Fachbereich 39 meistens besetzt. In dringenden Fällen bin ich über die Feuerwehr erreichbar. Es kann auch jederzeit eine Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gesandt werden.

AK: Was ist mit der Trichinenuntersuchung, falls jetzt Schwarzwild erlegt wird?
KM: Wie immer: melden Sie bitte Proben auf Trichinen und ASP per Mail oder unter Telefon 0214-406-3901 an und hinterlegen die Proben in der Wildsammelstelle oder geben sie diese während der Servicezeiten ab.

AK: Was soll mit Fallwild (Fuchs, Schwarzwild) geschehen? Abliefern beim Fachbereich 39?
KM: Wie bisher: bitte tote Wildschweine mit Begleitschein in die Wildsammelstelle geben und per Telefon 0214-406-3901 melden. Füchse benötigen wir nicht mehr, die bisher untersuchten Tiere hatten alle Staupe. Das Screening auf Tollwut lassen wir in Anbetracht der Pandemie zur Zeit ruhen.

AK: Herr Dr. Molitor, vielen Dank für die Informationen.
KM: Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Alles Gute und beste Grüße an alle Jäger.

 
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Mondphase


Mond am 01.06.2020
Zunehmender Mond
Zunehmender Mond
35 % des Zyklus vorueber
Naechster Vollmond:
Samstag, 06.06.2020
Naechster Neumond:
Sonntag, 21.06.2020
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