Leverkusener Jägerschaft e.V.

Auf den folgenden Seiten stellt sich die Leverkusener Jägerschaft e.V. im Landesjagdverband Nordrhein Westfalen e.V. vor:

- Aktuelles: Aktuelle Meldungen aus der Jägerschaft und allgemein rund um das Thema Jagd in Deutschland und NRW
- Jägerschaft: Informationen rund um die Leverkusener Jägerschaft
- Informationen für Alle: Viele interessante Informationen für Nicht-Jäger und Jäger (Informationen zur Jägerausbildung und zum Jagdscheinerwerb)
- Hegeringe: Aktuelle Meldungen aus den Hegeringen und je eine kurze Vorstellung
- Schießstand: Informationen über den jagdlichen Schießstand in Leverkusen

Gerne können Sie auch direkt zu uns Kontakt aufnehmen. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Die Leverkusener Jägerschaft

 
Hundetag 2019 abgesagt

Zur Information: Aus organisatorischen Gründen müssen wir den Hundetag am 06.07.2019 absagen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 
Meldungen Juli 2019

Wir gratulieren

80 Jahre: Friedrich Wilhelm Schmitz
70 Jahre: Heinrich Becker
50 Jahre: Tommy Schubert

Informationen zum neuen Landesjagdgesetz aus erster Hand

Zahlreiche Mitglieder nutzten die Gelegenheit, sich am 22. Mai direkt vom Präsidenten des Landesjagdverbandes, Ralph Müller-Schallenberg, über das neue Landesjagdgesetz informieren zu lassen. Mit der Novellierung wird das Jagdrecht in NRW - teilweise schon proaktiv - (wieder) an bundesrechtliche Vorgaben angepasst. Dies geschieht unter anderem durch die Erweiterung des Tierartenkatalogs. Beim Haarwild sind es Wildkatze, Baumarder, Mauswiesel und Fischotter, die nun zu den jagdbaren Tieren gehören. Beim Federwild wurden die Greifvögel in den Tierartenkatalog aufgenommen, ebenso alle Entenarten, Tauben und Gänse sowie Wachtel, Haselhuhn, Graureiher und Kolkraben. Die Jagdzeiten für Dam- und Sikawild, Dachs, Waschbär, Waldschnepfe und Rabenkrähe wurden verlängert, die Jagdzeit auf Schalenwild endet künftig erst am 31. Januar, Frischlinge dürfen ganzjährig bejagt werden. Der ASP ist es geschuldet, dass die Jagd auf alles Schwarzwild mit Ausnahme führender Bachen bis zum 31.01.2023 ganzjährig erlaubt ist. Die Jagdpachtdauer beträgt wieder 9 Jahre und kann nur in Ausnahmefällen auf 5 Jahre gesenkt werden. Für Bewegungsjagden auf Schalenwild ist statt des Schießleistungsnachweises nur noch ein Schießübungsnachweis nötig. Auch dies ein Vorgriff auf eine bundeseinheitliche Regelung. LJV-Präsident Müller-Schallenberg präzisierte, dass der Schießübungsnachweis mit für Schwarzwild zugelassenem Kaliber durchzuführen ist. Schießsimulationen erfüllen diese Bedingungen nicht, Schießkinos hingegen schon. Das Bleiverbot bleibt erhalten, auch dies ein Vorgriff auf eine bundeseinheitliche Regelung. Nur Büchsenmunition in den Kalibergruppen bis 5,6 mm/.22“ ist weiterhin bleihaltig zulässig. Die Baujagd ist wieder uneingeschränkt erlaubt, mit Ausnahme auf Dachse im Naturbau. Das Verbot der Lockjagd auf Rabenkrähen wurde aufgehoben, zum Anlocken von Wild können wieder Tauben- oder Krähenkarusselle mit Attrappen verwendet werden. Erfreulich für das Jagdgebrauchshundewesen ist, dass die Ausbildung an der Müller-Ente wieder derart erlaubt wird, dass auch kurzzeitig (für maximal 15 Minuten) flugunfähige Stockenten eingesetzt werden dürfen. Ebenfalls erlaubt wird die Hundeausbildung im Schwarzwildgatter. Für Wildschäden gilt, dass sie wieder innerhalb einer Woche nach Kenntnis gemeldet werden müssen. Neu geregelt wurde ferner, dass es nur noch in einem Umkreis von 300 Metern von Fütterungen verboten ist, Schalenwild zu erlegen. Die Kirrmenge, die zu jedem Zeitpunkt ausgebracht werden darf, beträgt wieder 1 Liter. Künftig müssen Fallen für den Lebendfang mit einem elektronischen Fangmeldesystem ausgestattet sein, das Statusmeldungen morgens und abends auf das Empfangsgerät übermittelt. Die Falle muss dann nicht täglich persönlich kontrolliert werden. Das Landesforstgesetz wurde dahingehend geändert, dass das Betreten von allen jagdlichen Einrichtungen und nicht nur von Hochsitzen im Wald wieder verboten ist. Das Aufstellen von Wildkameras dort widerspricht also nicht dem Datenschutz. Ralph Müller-Schallenberg verstand es, seinen Vortrag auch durch Einblicke in den Entstehungsprozess des Gesetzes nicht nur sehr informativ, sondern auch spannend zu halten.

Sommerfest der Jägerschaft

Das traditionelle Sommerfest der Jägerschaft findet in diesem Jahr am Samstag, den 07. September auf dem Schießstand in der Kalkstraße statt. Eingeladen sind alle Mitglieder mit Freunden und Familie. Nähere Informationen folgen in der August-Ausgabe des RWJ und im Internet unter www.lev-js.de.

Jagdgebrauchshundegruppe

Es wird nochmals auf den Hundetag hingewiesen, der am Samstag, 6. Juli, auf dem Schießstand Kalkstraße in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr stattfindet. Alle Mitglieder der Jagdgebrauchshundegruppe sind herzlich eingeladen. 

Hegering Opladen

Einladung zur Krähenjagd: Der HR Opladen lädt seine Mitglieder zu einer revierübergreifenden Krähenjagd am Samstag, 03. August 2019 ein. Treffpunkt ist um 7.00 Uhr am bekannten Parkplatz. Anmeldung bei HL Adelbert Krull, Tel. 02171/34782.

Hegering West

Etwa 25 Mitglieder konnte HR-Leiterin Renate Kolk am 17.04. zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Zwei Themen standen im Mittelpunkt des Abends: Amtstierarzt Dr. Kurt Molitor informierte zur ASP und anderen Wildkrankheiten. Doris Bremer berichtete von ersten Erfahrungen mit der Kühltruhe im Rahmen des Projektes „Fellwechsel“. Hier ging es vor allem darum wie die Felle vor der Abgabe zu verpacken und beschriften sind. Die Versammlung freute sich über die Bläsergruppe, die in großer Besetzung ihre Aufwartung machte.

 

 

 
Meldungen Juni 2019

Wir gratulieren

85 Jahre: Heinrich Dick, Wilbert Schwind
70 Jahre: Hans-Jürgen Hüsken
50 Jahre: Hubert Boes

Jahreshauptversammlung der Leverkusener Jägerschaft

Die erfreuliche Nachricht war noch ganz frisch und konnte vom Vorsitzenden der Leverkusener Jägerschaft, Ernst Stephan Kelter, direkt im großen Kreis der Anwesenden verkündet werden: die Zukunft des Schießstandes Kalkstraße sieht nach langer Ungewissheit gut aus! Der Schießstand kann entweder auf weitere 20 Jahre gepachtet oder aber gekauft werden. Damit bleibt der letzte aktive Stand im Rheinland erhalten. Nach seinem Rückblick auf die in 2018 durchgeführten Veranstaltungen und Ausblick auf 2019 informierte Ernst Stephan Kelter gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesjagdverbandes, Ralph Müller-Schallenberg, über die Änderungen, die sich aus der Abschaffung der Jagdabgabe und der Kompensation durch einen an den Landesjagdverband zu leistenden Jagdbeitrag in gleicher Höhe ergeben. Hier müssen Lösungen gefunden werden einerseits für Jagdscheininhaber, die nicht Mitglied im LJV sind und andererseits für Mitglieder des LJV ohne Jagdschein.

In seiner Funktion als Jagdberater informierte Ralph Müller-Schallenberg über die letztjährige Strecke: 114 Rehe, 122 Stücke Schwarzwild, 186 Füchse, 220 Kaninchen, 45 Hasen, 17 Fasane, 961 Tauben, 376 Krähen, 106 Gänse, 28 Dachse, 17 Nutria und 19 Bisam.

Die Obleute gaben insgesamt positive Berichte ab. Jedoch offenbaren sich gravierende personelle Sorgen bei der Bläsergruppe und der Rollenden Waldschule. Beide Gruppen sind bei Veranstaltungen gerne gesehen, benötigen aber zur Fortführung ihrer Arbeit dringend weitere Mitglieder und Unterstützer. Damit die Jägerschaft auch weiterhin in der Öffentlichkeit sichtbar bleibt, bat der Vorsitzende eindringlich um Meldung von Interessenten bei den jeweiligen Obleuten.

Schatzmeister Olaf Küster zeichnete ein positives Bild von der Kassenlage. Einen großen Beitrag dazu leistet der Schießstand – auch durch die hohe Anzahl an Jungjägern in der Ausbildung und durch die überregionale Nutzung. Die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters erfolgte einstimmig. Da der bisherige stellvertretende Vorsitzende Ferdinand Kolk satzungsgemäß aus Altergründen nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren durfte, stand für diesen Posten die Neuwahl an. Rita Küster wurde in dieses Amt gewählt. Der restliche Vorstand wurde im Amt bestätigt. Für seine hervorragenden Verdienste wurde Ferdinand Kolk mit der Verdienstnadel in Gold ausgezeichnet und durfte sich über ein Präsent der Leverkusener Jägerschaft freuen. Mit der Verdienstnadel in Bronze wurden Dieter Kopitz und Wilfried Hehnen geehrt. Zahlreiche weitere Mitglieder erhielten Ehrungen für ihre langjährige Mitgliedschaft. Eine Ehrenurkunde der Leverkusener Jägerschaft erhielt Christiane Schnabel für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement auf dem Schießstand. 

Jahresnadelschießen

Die Teilnehmerzahl hätte auch beim diesjährigen Jahresnadelschießen am 12. und 13. April gerne höher sein können. Nur insgesamt 22 Teilnehmer an den beiden Tagen haben die Herausforderung angenommen und sich im jagdlichen Schießen gemessen. Die erfolgreichsten Schützen kamen mit Arnd Petereit, Tim Nebelung und Dr. Dietrich Stindt allesamt aus dem HG Ost.

Jagdgebrauchshundegruppe

Der diesjährige Hundetag findet am Samstag, 6. Juli, auf dem Schießstand Kalkstraße in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr statt. Alle Mitglieder der Jagdgebrauchshundegruppe sind herzlich eingeladen. 

 
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Mondphase


Mond am 19.07.2019
Abnehmender Mond
Abnehmender Mond
57 % des Zyklus vorueber
Naechster Neumond:
Donnerstag, 01.08.2019
Naechster Vollmond:
Freitag, 16.08.2019
© Leverkusener Jägerschaft e.V.